Nach einigen Jahren des Schreibens für meinen Gartenblog schreibe ich nicht mehr nur über das aktuelle Gemüse, sondern auch über die Natur um das Gemüse und mich herum. Anfangs haben sich die NaturTexte so ein wenig eingeschlichen. Mittlerweile schreibe ich sie ganz gezielt. Entweder bei mir im Garten oder bei Spaziergängen durch die Naturparke in meiner Region.
Mein „Gartengeplauder“ ist immer sachlich-freundlich und auf ein bestimmtes Thema bezogen. Meine Referenz sind dabei andere Garten-Autoren wie Ilga Eger oder Susanne Wiborg. Nun suche ich gezielt nach Büchern des Nature Writing.
Als erstes fällt mir dazu Thoreau ein, natürlich. Aber Alexander von Humboldt war auf seinen Reisen eigentlich auch ein Nature Writer. Annie Dillard war eher auf den Spuren Thoreaus als der Natur. Emily Carr war aus heutiger Sicht eine malende Völkerkundlerin. Nan Sheperd entspricht meinem Verständnis von NaturSchreiben: Die Wahrnehmung der Natur um mich herum und das in Worte fassen, was die Beziehung zwischen Natur und mir ausmacht.

