Nicht jedes Buch mit Natur ist NatureWriting – Franny Stone und Smilla Jaspersen

Der verrückte Plan, Seeschwalben um die Welt zu folgen, ist faszinierend. Und, die auf sympathische Art verrückte Franny aus „Zugvögel“, erinnert deutlich an Smilla Jaspersen aus „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“. Beides Bücher mit viel Eis, Wasser und lebensgefährlichen Aktionen einer ungewöhnlichen Hauptperson. Irgendwieeinstückweit geht es in „Zugvögel“ auch um Vögel. Die Seeschwalben aus dem … Mehr Nicht jedes Buch mit Natur ist NatureWriting – Franny Stone und Smilla Jaspersen

Naturbeschreibungen in den Texten von Christa Wolf – Nature Writing als Stilmittel

Der Aufbau Verlag hat sich die Mühe gemacht, die Naturbeschreibungen von Christa Wolf in dem „Nuancen von Grün“ zusammenzufassen [1]. Einige Passagen – hauptsächlich die aus dem „Sommerstück“ – erkenne ich sofort wieder. Andere lassen sich anhand der Stimmung überraschend gut zuordnen. Die Zusammenschau der Ausschnitte macht deutlich, wie Christa Wolf Naturbeschreibungen als Teil der … Mehr Naturbeschreibungen in den Texten von Christa Wolf – Nature Writing als Stilmittel

Dara McAnulty „Tagebuch eines jungen Naturforschers“

Mit nur 14 Jahren fing Dara McAnulty an, dieses Buch zu schreiben. Ein Buch, in dem ungewöhnliche Sätze wie „Mein Inneres explodiert, Worte schießen in mich hinein, hageln herab“ vorkommen, aber auch zahlreiche mir bisher unbekannte Vogelarten und Geheimverstecke für Erinnerungen.Das Buch ist in Jahreszeiten unterteilt und beginnt mit dem Frühling. Die Naturerlebnisse der einzelnen … Mehr Dara McAnulty „Tagebuch eines jungen Naturforschers“

NaturSchreiben im November – Nature Writing goes NaNoWriMo

Jedes Jahr findet im November der National Novel Writing Month (NaNoWriMo) statt. Das offizielle Ziel ist es, in einem Monat einen Roman mit 50.000 Wörtern zu schreiben. Gleichzeitig ist der NaNoWriMo aber auch ein großer kreativer Spielplatz. Jeder kann mitmachen und sich auch ein eigenes Ziel setzen.Ich nutze den NaNoWriMo, um meinen eigenen NatureWriting-Kurs durchzuführen. … Mehr NaturSchreiben im November – Nature Writing goes NaNoWriMo

Wusste Thoreau, dass er ein Nature Writer ist? – „Walden“ und das Nature Writing

Ich muss das Wort „Nature Writing“ nicht einmal aussprechen, allein nur daran zu denken reicht aus, um den Namen Henry David Thoreau aus dem Nebel der Vergangenheit auftauchen zu lassen. Dazu das in allen Veröffentlichungen verwendete Foto, eines bereits alt wirkenden Mannes mit seltsam geschnittenem Bart. Das Kinn ist rasiert und ein wild wuchernder Bart … Mehr Wusste Thoreau, dass er ein Nature Writer ist? – „Walden“ und das Nature Writing

Uhles Gartengedanken als Buch – Der Blog für erdige Gartenhände

Schon oft hatte ich die Idee aus meinem Gartenblog ein Buch zu machen. Nun ist es endlich Wirklichkeit geworden: Der Gartenblog zum offline lesen! Ganz ohne Erdklumpen auf der Tastatur und nerviges Ladekabel quer durch den Garten. Vom ersten Schneeglöckchen bis zu den Raunächten, alles handlich zwischen zwei Buchdeckeln. Zum eigene Gedanken an den Rand … Mehr Uhles Gartengedanken als Buch – Der Blog für erdige Gartenhände

Was ist Nature Writing? – Versuch einer Definition

Angeregt durch meine eigenen Texte über den naturnahen Garten oder die Naturlandschaft des Lake Districts in England, beginne ich mich mit dem Thema Nature Writing zu beschäftigen. Ich stöbere lange durch Social Media und das Netz im Allgemeinen, um Erklärungen und Beispiele zu finden. Immer wieder taucht dabei Henry David Thoreau und seine Waldhütte auf. … Mehr Was ist Nature Writing? – Versuch einer Definition

Heinrich Böll und die Kommunikation mit dem Leser

Wer kennt sie nicht, die herrlich subversive Geschichte des Touristen, der einen dösenden Fischer darüber belehrt, wie er angeblich ein zufriedenes Leben erreichen kann. Während der Tourist große Reden hält, hat der Fischer das zufriedene Leben längst gefunden. Heinrich Böll schrieb diese „Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral“ 1963 ganz ohne Heldenreise, Insta Follower und MarketingMitSocialMedia-Seminare. … Mehr Heinrich Böll und die Kommunikation mit dem Leser

Wann ist ein Buch ein Buch?

Irgendwann war da der Entschluss „Jetzt fange ich an zu schreiben!“. Genug Schreibratgeber gelesen. Genug Facebookgruppen gesurft. Jetzt kommen die Gedanken, die in meinem Kopf umhertoben auf ein Blatt Papier. Zuerst mit dem Füller festgetintet und danach digitalisiert. Aber irgendwer soll das ja auch verstehen. Also muss der eine oder andere Feinschliff durchgeführt werden. Ab … Mehr Wann ist ein Buch ein Buch?

Schreiben: Warum? – Darum schreibe ich

Es ist DIE klassische Frage an jeden Autor. Allein aus den Antworten zu dieser Frage ließe sich ein eigenes Buch machen. Manche der Antworten sind besser, manche sind schlechter. Nach meinen eigenen habe ich lange gesucht. Ich schreibe, weil sich Worte und Sätze ganz von alleine in meinem Kopf bilden und nach draußen drängen. Ich … Mehr Schreiben: Warum? – Darum schreibe ich

Beruf: Autor! – Ich erlaube mir selbst, mich Autor zu nennen

Vor einigen Tagen saß ich wieder einmal über einem dieser typischen Neukundenregistrierungsformulare. Name und Ort waren einfach. Aber was fülle ich bei Beruf ein? Ich gehe einer regelmäßigen und sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nach. Ist dies dann automatisch mein Beruf? Meine Kollegen kennen mich als den Herrn U. Aber für das, was ich in der Firma tue, … Mehr Beruf: Autor! – Ich erlaube mir selbst, mich Autor zu nennen

Max von der Grün: Ein unbekanntes Vorbild

Durch die „Gespräche mit Schriftstellern“ von Heinz Ludwig Arnold habe ich einen für mich neuen Autor kennengelernt: Max von der Grün. Ich bin sehr gespannt darauf, wenigstens einen seiner Romane wie z.B. „Irrlicht und Feuer“ oder „Stellenweise Glatteis“ kennenzulernen. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie Autoren aus dem Vor-Digitalen Zeitalter, die ganz ohne Facebook … Mehr Max von der Grün: Ein unbekanntes Vorbild

Anfangen – endlich! (Nicht immer nur Schreibratgeber lesen)

Noch immer entdecke ich wöchentlich neue Inspirations- und Informations-Quellen zum Thema Schreiben. Ich bin beeindruckt, was es alles an Instituten, Schulen und Akademien für kreatives, literarisches, therapeutisches, erfolgreiches oder gar sichselbstfindendes Schreiben gibt. Und das sind nur die Angebote, die mir etwas verkaufen wollen. Dazu kommen richtig viele richtig gute Blogs und Homepages zur Selbsthilfe … Mehr Anfangen – endlich! (Nicht immer nur Schreibratgeber lesen)

Schreib-Werkzeuge

Im Garten ist es mir selbstverständlich einen guten Spaten zu haben und eine Grabegabel, die sich nicht beim ersten Unkraut verbiegt. Beim Schreiben dauerte es eine Weile, bis mir klar wurde, dass ich als Schreiber genauso mein Werkzeug brauche. In Schreibseminaren geht es gerne mal um ein schönes Papier, einen besonderen Stift und den richtigen … Mehr Schreib-Werkzeuge

Schreiben im Café – Wo ist mein liebster Schreibort?

Ein wunderbares Klischee, ist das vom Schreiben im Café. Da soll er dann sitzen, der Schriftsteller, jeden Tag ein paar Stunden und bei einem Kaffee an seinem Buch schreiben. Wahlweise lässt sich das Ganze auch in eine südländische Taverne verlegen. Die Rolle des Kaffees übernimmt dann ein Wasserglas, das den ganzen Abend über vom Wirt … Mehr Schreiben im Café – Wo ist mein liebster Schreibort?

Bildermalen – Bücherlesen – Tatortgucken

Warum schreibt man?
Man schreibt unter anderem um diese Art Leben führen zu können, Lotterleben, um Spaziergänge machen zu dürfen, um niemals früh aufstehen zu müssen, um sich seiner Tage freuen zu können, die man damit verbringt, was man am liebsten tut: Bildermalen – Bücherlesen – Tatortgucken. (Bachmann Wettbewerb, 1999) … Mehr Bildermalen – Bücherlesen – Tatortgucken